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So früh wie möglich fit für Berufsleben
Ludwig-Uhland-Schule Schömberg unterzeichnet Partnerschaftsvereinbarung
mit Engelsbrander Firma Greule
Schömberg. „Wir wollen früh anfangen, unsere Schüler auf den Berufsalltag vorzubereiten“, fasste
Konrektor Hans-Jürgen Weber prägnant zusammen, welchen Sinn und Zweck die Bildungspartnerschaft zwischen der Ludwig-Uhland-Schule Schömberg und der Engelsbrander Firma Greule beabsichtigt.
Konkret beinhaltet diese Vereinbarung, dass Werkrealschüler Einblicke in Betrieb und Produktionsstätte
gewinnen, um früh-
zeitig sowohl mögliche Arbeitsplätze als auch verschiedene Berufsfelder kennenzulernen.
„Die Firma Greule ist ideal für unsere Schüler. Sie können dort den gesamten Produktions-
ablauf einsehen
und alle Abteilungen durchlaufen“ beteuerte Pino Troisi, der sich als Verbindungslehrer zwischen Schule
sowie Unternehmen mit den betrieblichen Abläufen vertraut gemacht hatte.
Verantwortliche auf beiden Seiten übernehmen Koordination und Gestaltung der Partnerschaft.
Die Ansprechspartner von Seiten der Engelsbrander Firma, Julia Gauderer als Personalleiterin und
Jörg Heinrich als Geschäftsführer
sowie Gesellschafter legen großen Wert auf eine qualitativ
hochwertige Ausbildung sowie Beschäftigung von Fachkräften. „Ich möchte ganz gezielt Jugendliche
in unserem Betrieb ausbilden“, unterstrich Heinrich, „und bin überdies im Prüfungsausschuss der IHK,
da mir die berufliche Zukunft junger Menschen sehr am Herzen liegt.“
Tages- oder Ferienpraktika bieten Schülern neben dem Blockpraktikum in der Klasse 8 eine zusätzliche
Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Fähigkeiten zu vertiefen. „Wir werden bereits in diesem Schuljahr
zwei Praktika von je einer Woche in verschiedenen Betrieben vorsehen“, ließ Weber wissen. Es wird
eine Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit bei den Schulabgängern angestrebt, speziell die naturwissenschaftlich-technischen Kenntnisse sollen gefestigt werden.
Dilsa Bakla, Isabell Kümmerle, Pascal Rednak sowie Namer Mahdi hatten als Schüler der Klassen 8
und
9 bereits Erfahrungen bei verschiedenen Projekten gesammelt und konnten die Vorteile bestätigen:
„Wir sehen in den Betrieben, auf was es ankommt und in welchem Schulfach wir vielleicht noch
etwas
mehr lernen müssen.“ Darüber hinaus werden die Projekte mit dem Bildungsplan abgestimmt
und im Hinblick darauf inhaltlich gestaltet.
Von Andrea Fisel. Pressebericht aus Schwarzwälder Bote Nr. 235 vom 11.10.2011
Presseartikel PZ vom 10.10.2011 (PDF 109 KB)
Presseartikel Schwarzwälderbote vom 11.10.2011 (PDF 116 KB)
